Auslands-Schadenschutz für Kfz – kurz erklärt
Der Auslands-Schadenschutz ist ein Zusatzbaustein zur Kfz-Versicherung. Er greift, wenn Sie im Ausland unverschuldet einen Unfall haben und die Kfz-Haftpflicht des Unfallgegners die Schadenskosten nicht vollständig abdeckt.
Wer bereits einen Schaden im Ausland hatte, weiß, wie groß die Unterschiede bei Regulierung und Deckung sein können.
Kernaussagen
- Der Auslands-Schadenschutz entschädigt Sie so, als wäre der Unfall in Deutschland passiert, sofern Sie den Unfall nicht verursacht haben.
- Die Kosten liegen häufig unter 25,00 € pro Jahr (abhängig vom Versicherer/Vertrag).
- Für Details sollten Sie Ihre Kfz-Versicherung ansprechen.
Was ist Auslands-Schadenschutz in der Kfz-Versicherung?
Ein Auslands-Schadenschutz ergänzt die Leistungen Ihrer Kfz-Versicherung im Ausland. Haben Sie diese Zusatzversicherung abgeschlossen, springt Ihr deutscher Versicherer bei Forderungsausfall ein und entschädigt nach deutschen Standards für Personen- und Sachschäden.
Unterschied zur regulären Kfz-Haftpflicht
Im Unterschied zur regulären Kfz-Haftpflicht leistet der Auslands-Schadenschutz bei Schäden, die andere Verkehrsteilnehmer Ihnen im Ausland zufügen und deren Haftpflichtversicherung nicht oder nicht vollständig übernimmt.
Verursachen Sie selbst einen Unfall im Ausland, greift in EU-Mitgliedstaaten bzw. innerhalb der geografischen Grenzen Europas in der Regel Ihre deutsche Kfz-Haftpflicht zur Regulierung des Gegners.
Warum ist Auslands-Schadenschutz sinnvoll?
In vielen Ländern liegen die Versicherungssummen und die Regulierungspraxis deutlich unter deutschem Niveau. Der Auslands-Schadenschutz verhindert, dass Sie auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben, insbesondere wenn die Deckungssummen gering sind oder die Durchsetzung schwierig ist.
Leistungen des Auslands-Schadenschutzes
Der Auslands-Schadenschutz leistet bis zur im Versicherungsschein genannten Höhe. Die Schadensregulierung erfolgt nach deutschem Recht, so als wäre der Unfall in Deutschland passiert.